P e t r a R a s p
Studierte Architektur in München., arbeitet mit Fotografie, Keramik und Schmuck.
Man findet Grenzlinien, Bruchlinien, die sowohl Zusammentreffen, als auch Abgrenzung, Verschiebungen und Reibung wahrnehmbar machen;
die Gegenüberstellung von Kontrasten schafft Dialog: hell-dunkel, weich-hart, starr-flexibel;
Die Kombination Keramik, als hartes, starres und dauerhaftes Material, kontrastiert mit weichen vergänglichen Elementen, wie Papier oder Bambus, und spiegelt dadurch dieses Spannungsfeld.
Formensprache und Farbgebung bewegen sich im Bereich des Organischen, Gewachsenen, verweisen auf den Bezug zur Natur, aber auch zu Zerbrechlichkeit.
reduzierte Farbigkeit lenkt den Blick auf klare Begrenzungslinien, die sich bewegen zwischen konstruierter, kontrollierter Formgebung und gewachsenen, naturverwandten Vorbildern, die dieser Strenge entgegenwirken.
Heribert Jascha
Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien
(Meisterschule für Grafik, Univ. Prof. Maximilian Melcher)
Studium der Geschichte an der Universität Wien
Lehramt für Bildnerische Erziehung und Werkerziehung sowie Geschichte
Leitung und Teilnahme an internationalen Kunstsymposien
Europäische Triennale PRAHA GRAPHIC 1991, Bronze Preis,
Modry Pavillon Prag CZ für Österreich
Freischaffender Zeichner, Druckgrafiker und Maler
Lebt und arbeitet in Wien
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
Zur Interpretation meiner Arbeiten
Meine Werke reichen von der Reduzierung auf das Substanzielle und Wesentliche mit lyrischen und verhaltenen Nuancierungen bis hin zu stark haptischer und dynamischer Malgestik.
Durch das Setzen von Strichen als Formelement und Hinzufügen von Farbfeldern als unmittelbare Attraktion des Moments, vermitteln meine bildnerischen Arbeiten sowohl Stille als auch energetische Expressivität.
Durch das Kombinieren von Strichen, Kommas oder Chiffren können sich Texturen sowie Strukturen entwickeln und sich mit farbig Gestaltetem zu ästhetisch autonomer Einheit mischen.
Kräftig gesetzte Textur – der Strich als sichtbare Aktion weisen als Rhythmus von Lebensspur auch auf die Authentizität und Direktheit in der Verschmelzung von Subjekt und Objekt hin. Dadurch entsteht der bildnerische Dialog zwischen Körper und Material. Somit wird nicht das bloße Abbilden der äußeren Wirklichkeit fokussiert, sondern vielmehr geht es um das freie Interpretieren und um eine Beobachtung der Welt im Spiegel des eigenen Inneren.
Zwischen Wahrnehmung und Ansprüchen zeigt sich
…meine Passion
In meinen Arbeiten bevorzuge ich eher das Unbunte sowie den lateralen
Raum. Die Möglichkeit die Kraft grafischer Ausdrucksmittel bis zur
äußersten Grenze haptisch zu empfinden, wirken zu lassen und
einzusetzen, ist mein innerstes Bedürfnis.
…meine grafische Öffnung
In einigen meiner Werke geht es um den Strich als sichtbare Aktion, um
andere Striche zu überdecken, sie auszuwischen und gleichzeitig um
die Sichtbarkeit des Materials, wobei der gelenkte ästhetische Zufall eine
wesentliche Rolle spielt.
…mein Dialog zwischen Körper und Material
Bei Drucktechniken – Radierung, Kaltnadel, Aquatinta etc. entsteht
zwischen der eingefärbten Plattenätzung und dem Überdruck in Folge ein
Spannungsfeld. Das sichtbar werden der Texturen auf dem Drucktisch, ist meist das stärkste energetische Momentum im gesamten Ablauf des Druckprozesses
grafischer Arbeit.
François Ramstein
Geboren 1961 in Lausanne / Schweiz.
1980 – 1987 Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETHL) in Lausanne / Schweiz (u.a. Professor Luigi Snozzi und Mario Botta).
Seit 1987 in verschieden Architekturbüros in Wien tätig.
mehrfach Preise in Wirtschaftszeitschrift „Trend Profil“;
Teilnahme an verschiedenen Fotoausstellungen in Österreich;
Mit 15 Jahren habe ich angefangen mit meiner ersten Spiegelreflexkamera zu fotografieren.
Mein Architekturstudium an der ETH in Lausanne bei Mario Botta und Luigi Snozzi hat mich gelernt minimalistischen Objekten zu entwerfen.
Ich habe gelernt, mit Raum, Formen, Strukturen, Texturen, Farben und vor allem mit Licht umzugehen, das Architektur zum Leben erweckt, indem es sie ständig verändert.
Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen dem kreativen Schaffen in der Architektur, der Fotografie und der Grafik. Es geht immer um die Anordnung geometrischer Formen, die auf das Wesentliche reduziert sind.
Ein Zitat des Architekten Mies van de Rohe begleitet mich schon mein ganzes Leben lang: Less is more.
Das Universum erscheint uns oft chaotisch, aber tatsächlich besteht es aus winzigen oder gigantischen Elementen, die alle zusammen in einem harmonischen Gleichgewicht stehen.
In der Fotografie suche ich dieses harmonische Gleichgewicht, diese perfekte Übereinstimmung zwischen den Teilen eines Ganzen. Ich bin fasziniert von dem Licht, das das fotografierte Objekt ständig verändert und so einzigartige Schattenspiele erzeugt.
Ich betrachte die Welt als eine unendliche Palette abstrakter grafischer Kompositionselemente.








