Tobias Döberl
Tobias Gunther Döberl ist ein interdisziplinärer Künstler, der sich in mehreren Medien ausdrückt. Schon sehr früh zerlegte Tobias seine Spielzeuge und schuf mithilfe von Klebeband damit neue. Bereits mit 16 Jahren stellte er seine Kunstwerke im Landesmuseum in Linz aus, mit denen er den Young and Art Award 2010 gewonnen hat. Seine erste Einzelausstellung war im Jahre 2015 in der Gallery4Art in Steyr. Später absolvierte Tobias 2019 den Bachelor in Kunstgeschichte an der Universität Wien. Jetzt ist Tobias kurz vor Abschluss seines Masters an der Kunstuniversität in Linz.
Er stellt sich in seiner Kunst die Frage: Was macht Kunst lebendig?
Das Kunstwerk zerlegen, um auf das Selbst der Kunst zu kommen. Der Prozess der Kunst selbst. Kunst über Kunst. Kunst durch Kunst. Kunst für Kunst.
Welche Rolle nimmt der Mensch in diesem Prozess ein – und was passiert, wenn die Kunst über diese Rolle hinaus agiert? So oft definiert die Theorie die Kunst und Kultur als etwas, das der Natur entgegen gesetzt ist – als etwas Fremdgeschaffenes und Fremdbestimmtes. Für Tobias ist die Kunst etwas Lebendiges, etwas Organisches, etwas mit seiner eigenen Seele, ein geistiges Eigenwesen, etwas Autonomes. Welches Verständnis von Selbstständigkeit liegt ihr zugrunde, welche Eigenaktivität kann ihr nachgewiesen werden? Muss diese nachgewiesen werden, wofür, wozu? Die Kunst ist kein Werkzeug, um den Menschlichen Nutzen gerecht zu werden eine Meinung zu vertreten, muss sie das, ist sie jemanden Rechenschaft schuldig?
Mirjam Wydler
1972
geboren im Säuliamt (Zürich)
1993 – 2001
Studium der Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Prof. A. Hrdlicka und Prof. G. Fassel
2001
Diplom mit Auszeichnung
Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur
2003
EU-Förderungsstipendium „Premiere“ für Absolventinnen der Universität für angewandte Kunst Wien
Mirjam Wydler lebt und arbeitet in Wien
Nach ihrem Studium konzentrierte sie sich auf das Malen von Bildern mit Farben auf Acrylbasis. Den Farben mischt sie Asche, Sand oder auch Zement bei. Durch das Auftragen vieler Schichten werden reliefartige Strukturen erreicht. Ihre wichtige Themen (ein Liebespaar, eine Frauenfigur, Pferde und immer wieder auch abstrakte Kompositionen) werden so über viele Jahre hinweg in drei Phasen bearbeitet: Als Bild, als Relief und als Skulptur.
Mitunter sind die Übergänge fließend.
Judith Grosser
Seit 2026 Studium Kunst Uni Linz / Bildhauerei – transmedialer Raum
Seit 2017 Künstlerhausmitglied
Seit 2014 Freischaffend
2015 Gründung Galerie KRAS
2008–2009 Studium Kunstgeschichte
1989–1991 Modeschule Hetzendorf (Textil Klasse)
Die Rolle der Frau von der Geburt bis zu nach ihrem Tod.
Die Rolle als tatsächliche Küchenrolle und die Rolle im geistigen von der Gesellschaft zugedachten Sinn.
Die Rolle der Frau als Relief auf Styropor mit Ton und Silikon, oder Acryl.








