Swetlana Gerner
Swetlana Gerner studiert in der Daniel Richter Klasse auf der Bildenden Malerei.
Ihr Werk LADY WTH A DOG tritt herbei in Dialog: die bewusste Komposition der Pieta holt sakralen Pathos der Care-Arbeit in den profanen urbanen Raum des anonymen Zuges. Es ist Neuinszenierung der weiblichen Last – sichtbar und dennoch gesellschaftlich übersehen. Der Titel ist der Novelle der Anton Tschehov entliehen, die die Rollenbilder der Geschlechter thematisiert. Die Werke No trim, Muse, Lech Lecha zeigen Fragmente der Fashion Industrie. Jedoch fällt hier der Körper als Träger der Status und Inszenierung. Schönheit und Status werden hier dekonstruiert,
Judith Grosser
Judith Grosser studiert auf der Kunstuni Linz Bldhauerei und transmedialen Raum.
In ihrer Serie EVA UND ADAM hinterfragt die Künstlerin Judith Grosser die autoritären Strukturen und dekonstsruiert die bestehenden Narrative. Das Werk GON FISHING ist an das Bild Adam und Eva von Lucas Cranach 16 Jh. angelehnt, jedoch fehlt hierbei die Präsenz des Gottes. Weitere Bilder der Serie sind auf nicht grundierten Kartons gemalt, die eigentlich das Abfallprodukt unsere Überflussgesellschaft ist. Kein Fresco, keine Holztafel – Judith Grosser holt die sakralen Narrative in den profanen zeitgenössischen Raum.





