Momo Höflinger . Mirjam Wydler . Judith Grosser
November 2025

Momo Höflinger




Momo Höflinger, 1969 in Wien geboren, bereits seit ihrer Kindheit und frühen Jugend sind Malerei und Fotografie wichtige Ausdrucksformen. Visuelle Eindrücke, innere Bildkonstrukte und Visionen werden in gemalte Bilder, Zeichnungen und Fotografien umgewandelt. Seit 1987 zahlreiche Solo- und Gemeinschaftsausstellungen sowie Kooperationen und Projekte mit diversen Künstlerinnen und Künstlern.

Mirjam Wydler

1972 

geboren im Säuliamt (Zürich)

1993 – 2001

Studium der Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Prof. A. Hrdlicka und Prof. G. Fassel

2001

Diplom mit Auszeichnung

Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur

2003

EU-Förderungsstipendium „Premiere“ für Absolventinnen der Universität für angewandte Kunst Wien

Mirjam Wydler lebt und arbeitet in Wien

Nach ihrem Studium konzentrierte sie sich auf das Malen von Bildern mit Farben auf Acrylbasis. Den Farben mischt sie Asche, Sand oder auch Zement bei. Durch das Auftragen vieler Schichten werden reliefartige Strukturen erreicht. Ihre wichtige Themen (ein Liebespaar, eine Frauenfigur, Pferde und immer wieder auch abstrakte Kompositionen) werden so über viele Jahre hinweg in drei Phasen bearbeitet: Als Bild, als Relief und als Skulptur. 

Mitunter sind die Übergänge fließend.

Judith Grosser

Seit 2026 Studium Kunst Uni Linz / Bildhauerei – transmedialer Raum

Seit 2017 Künstlerhausmitglied

Seit 2014 Freischaffend

2015 Gründung Galerie KRAS

2008–2009 Studium Kunstgeschichte

1989–1991 Modeschule Hetzendorf (Textil Klasse)

Meine Arbeiten befassen sich generell mit dem Menschen und speziell mit der Frau, mit der Entstehung des Seins aus heutiger Sicht.

Ich zerlege gerne meine Arbeiten oder auch Werke von alten Meistern und setze sie neu zusammen, die Bedeutungen verändern aus weiblicher heutiger Sicht. Ich lösche ich die ursprüngliche patriarchale Bedeutung  manchmal völlig.

Materialien wie Karton, Seife, Wachs, Leinwand, Holz und Stahl verbinde ich lose um sie wieder zu zerlegen und neu zu ordnen.

Ursprüngliche Ideen werden verworfen, neu gedacht, dann doch wieder ganz anders umgesetzt.

Die Verbindung von Malerei und bildhauerischer Arbeit bietet größtmöglichen Freiraum, manchmal ist das eine und manchmal das andere im Vordergrund bei meinen Arbeiten.

Die permanente Veränderung gibt mir Raum, das nicht Festlegen Freiheit.

Die Vergänglichkeit von Materialien ist ein Thema das mich interessiert, das restaurieren und Haltbarmachen, der eigenen Arbeiten, oder sie einfach dem Verfall preisgeben ist auch eine Frage von Raumkapazitäten.

Vom gemalten Bild arbeite ich mich zum Relief und Mosaik vor und arbeite mich immer mehr in den Raum hinein.

Nächste Ausstellung
Franziska Schrempf–Ölmark . Georg Reiter
April 2025