Anna Lena Mach
Hat Architektur an den Kunstunis in Berlin und Tokio studiert.
Residency in Portugal, wo sie sich in ihre Textierabeiten vertieft hat.
Ein fragmentierter Versuch, eine Arbeitsweise zu beschreiben
Gips
Beton
Wachs
Ton und Textil
als plastische Arbeit
Zeichnungen
Malerei
Körper – was sie aufrecht hält, Bewegungen und was die Bewegungen aufrecht hält. Was für Bewegungen? Fallen, Umfallen, aufrecht gehalten werden, nach oben fallen. Von ihnen geht die Arbeitsweise aus, aber die Arbeitsweise ist eine entlang der Fluchtlinien, die solche bewegten Körper aufscheinen lassen.
Der zerlegte Körper, der sich weiter fragmentiert, bis in die unendliche Verkleinerung. Skalierung der Verkleinerungen sich zerlegender Köper. Materialität von Körpern, es sind alles Versuche, den Köpern in ihrer Verfertigung zuzusehen, die selbst keine Vollständigkeit kennt.
Unterschiedliche Lagen, unterschiedliches Material, wie verhalten sich die Materialien in gemeinsamer Modellierung. Bsp.: Gips ist eine zu modellierende Masse, so ist das, Gips kann man aufschichten, als Lasur auf einem Träger, so dünn, dass er den Gips nicht halten kann, den Gips gegen seine Logik gipsen, so ist das und weiter ist es noch nicht.
Eva Koller
Ist Textiltechnikerin, Kunsttherapeutin und beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Bildhauerei.
Sie arbeitet mit Ton und Stein, auf künstlerische und kunsttherapeutische Weise.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen der Mensch, menschliche Gefühle, Beziehungen und Archetypisches. Die Arbeiten entstehen prozesshaft aus innerer Notwendigkeit.
Beobachtung und Begreifen führen zum Abstand zu inneren und äußeren Eindrücken und wirken so stabilisierend.
Die Wahl der Materialien und Größe der Werke richten sich nach den zur Verfügung stehenden Ressourcen, Zeit und Raum sowie nach Intuition.
Katja Berger
Katja Berger geboren in Judenburg in der Steiermark, lebte 27 Jahre in Vorarlberg und nun seit 3 Jahren in Wien. Den Ursprung ihrer Arbeit findet sie Ende der 90iger Jahre in dem Bereich Fotografie und Collage. Von 2018 bis 2022 hatte Berger eine Residency im Exploration Space der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Werke wurden in Produktionen wie dem Ars Electronica Festival 2018 und Publikationen wie dem BioCultural Manifesto und Community Creates Mobiltiy Buch eingesetzt.
Vor einigen Jahren erweiterte sie ihr künstlerisches Spektrum auf die Ölmalerei. Werke von ihr sind in der Sammlung des Vorarlberg Museum zu finden.
Die formalen Ausdrucksmittel, die Berger einsetzt, wirken teils naiv, teils plakativ, märchenhaft illusionistisch und kindlich. Ihr persönlicher Stil ist unverwechselbar, auch wenn Einflüsse des sogenannten „Bad Painting“ von Künstlern wie Philip Guston und Nicole Eisenman erkennbar sind. Die hier gezeigten Arbeiten laden dazu ein, die eigenen Träume und inneren Welten zu erforschen und zu reflektieren.
Dabei vermittelt sie eine einzigartige Perspektive auf das Ausgelassene und Verspielte.








