Domi Gratz
2020 – 2023 Masterstudium Kunsttherapie, Sigmund Freud Universität Wien (M.A)
2015 – 2021 Diplomstudium Bildende Kunst, Akademie der bildenden Künste Wien
Klasse Christian Schwarzwald / Gunter Damisch (Mag.)
2014 – 2015 Bachelorstudium Kunstgeschichte, Universität Wien
2009 – 2014 HBLA Herbststraße (Kunstzweig), Matura
Domi Gratz zeichnet in kindlich-naiven Gemälden ein idyllisches Bild der Tier- und Pflanzenwelt, deren friedvolle Harmonie durch unsichtbare Eingriffe von Außen gestört wird. Die kindliche Unschuld wird auf Pferde, Zebras, Hunde (…) übertragen und lässt romantisierte Landschaften entstehen, welche die Grausamkeit der Natur negieren. Wiederholende grafische Elemente und Muster dienen als abstrakte räumliche Einbettung der Lebewesen und weiten sich zum Teil zu bewegten Naturdarstellungen aus. In der hier gezeigten zweiteiligen Kleinserie „Zorse & Dikdik 1+2“ finden sich subtile Brüche der Utopie wie etwa die Darstellung von Blut, Geburt und jene von aufgescheuchten Tieren. Es wird die augenscheinlich liebliche Fassade zum Wanken gebracht und die Frage nach einer potentiellen Bedrohung in den Raum gestellt.
Hiba Shammout
Hiba Shammout
Kommt aus Kuwait und lebt, arbeitet und studiert in Wien.
Sie studiert AN der AKADEMIE DER Bildenden KUNST erweiterten Bildraum bei Daniel Richter.
Weiters sudiert sie Tanzpädagogik für modernen Tanz, künstlerischen Tanz und Bühnentanz.
Entstehen ihre Arbeiten bewußt oder unbewußt?
Die keramischen Arbeiten von Hiba Shammut zeigen eine mystische Welt zwischen Bewusstsein und Unterbewusstesein, in einer Art Vorbewusstsein, wo die Grenzen zwischen beweusster und unbewusster Gedankenarbeit verschwimmen und das Ergebnis je nach Standpunkt realer oder irrealer (oder surrealer) ist als die bewusst wahrgenommene Wirklichkeit.
Wir sehen eine antike Meerjungfrau, Ufos und „was wäre wenn“ Szenarien vielleicht das Weichbild einer Seestadt?
In ihren Arbeiten trifft Spiritualität Mysterium und Fantasie.
Erika Seywald
Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Hessing, mehrjähriger Aufenthalt in der Türkei, seit 1993 Mitglied des Künstlerhauses Wien, lebt und arbeitet in Wien. Erika Seywalds Bilder entstehen aus einer kreativen Metamorphose von Formen und Farben, Linien, Punkten und Flächen, die zu lebendigen Kompositionen heranwachsen. Mit einer hochartifiziellen Technik erschafft sie figürliche und abstrakte Formen, die Natur und Landschaft erahnen lassen oder als spannungsreiches malerisches Drama im Bildraum wirken. Mit Ölfarben und der klassischen Eitempera, dazu Quarz und Korund entfalten sich Farbigkeit und Kontraste in den Bildern zu Panoramen voller Lebendigkeit, Dynamik und Tiefe.
In den Bildern sind Gesichter und Figuren oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, sondern verschmelzen subtil mit einem abstrakten Bildraum. Körper, Kleider, Licht, Schatten und Zwischenräume sind gleichwertig gestaltet, wodurch die herkömmlichen Dimensionen des Raumes aufgelöst wirken. In diesem Raum scheinen Zeit- und Sphärengrenzen aufgehoben zu sein: Träumende und Geträumtes, Denkende und Gedachtes, Bewegliches und Eingraviertes koexistieren harmonisch. Ihre Kunst verbindet das Flüchtige mit dem Versteinerten und das Lebendige mit dem Toten, wodurch ein unverwechselbares Spannungsfeld entsteht. Auch Zeichnungen, Frottagen und Monotypien gehören zu ihrem facettenreichen Arbeitsfeld.








