Rini Mitra
Rini Mitra (born 1984, Jamalpur, Bangladesh) is an artist living and working in Vienna, Austria. Her practice is rooted in drawing, time, memory, and lived experience, along with personal history and collective narratives. She studied Graphic Design at the Faculty of Fine Arts, University of Dhaka (2002–2012), and at the Department of Fine Arts, Beaconhouse National University in Lahore (2007–2008). Since 2014, she has lived in Vienna, where she studied in the Art and Image | Context class with Professors Alice Creischer and Andreas Siekmann at the Academy of Fine Arts Vienna. She graduated with distinction in 2025.
Mitra begins with sketchbooks and draws from everyday observations, experiences, childhood memories, and dreams. Her works often revisit places and rituals left behind, domestic scenes, and communal spaces. She reflects on how memory shifts when viewed through the lens of the present and explores her relationship with motifs and the artist’s self.
Luisa Zay
Luisa Zay
strebt danach, die gegenständliche Welt aufzudecken und in ihrer reinen, geradezu schutzlosen Form darzustellen.
Fischdosen, Kondensmilch, Nudeln im Supermarktregal, Süßigkeiten in der Selbstbedienungsmaschine, das sind Momentaufnahmen, urteilsfreie gesellschaftliche Spiegelungen.
Ob und welche Geschichten hinter ihren Arbeit verborgen liegen, entscheidet nicht die Künstlerin, sondern die Betrachtenden selbst.
Sie arbeitet mit Öl auf Leinen,
Ich habe beim Betrachten das Gefühl, dass Tempo ein wichtiger Aspekt ihrer Malerei ist, wodurch es nicht bloß abgebildete Gegenstände sind, die sie malt,
sondern ihre Darstellungen eine authentische Sichtweise und Wiedergabe ihrer Wahrnehmung sind.
Ihre Persönlichkeit offenbart sich in ihren Arbeiten.
Sie hat 2014 Illustrationsdesign mit Schwerpunkt Zeichnen und Malerei an der Akademie für Illustration und Design in Berlin studiert. Seit 2018 lebt sie als Künstlerin und Illustratorin in Berlin, Kopenhagen und derzeit in Köln. Ihre Werke wurden bereits an verschiedenen Standorten auch international etwa in Taipeh, Köln, Bonn und Berlin, ausgestellt.
Claudia Christof
Ihre Arbeiten konterkarieren gesellschaftliche Tendenzen, die scheinbare „Perfektion“ zum Gebot der Stunde erheben. Sie verfolgt keinen Plan, keine Strategie, sondern gibt dem Zufall Raum, der zum Anlass ihrer Produktivität wird.
Sie sieht nicht nur unendliche Grautöne zwischen Schwarz und Weiß, sondern geht einen Schritt zurück und entwickelt die Anordnung der Bilder aus diesem Zwischenbereich.
Störendes, Fremdes, Unvollkommenes, wenn man so will „Handicaps“, interpretiert sie nicht im Sinne des Scheiterns. Im Gegenteil liefern diese Elemente den Anstoß zu immer neuen Transformationen des gesamten Werkes.
Sie sind der Movens – ein Strich verändert das gesamte Bild. Demnach entziehen sich ihre Bilder einer eindeutigen Aussage, sowie eines abgeschlossenen Status.
Sie sind nicht durch simples Schwarz-Weiß sondern durch Sowohl- als auch zu erfassen. Sie möchte ihren Werken gesellschaftliche Wirkung und Bedeutung verleihen.
In diesem Sinn sollen ihre Bilder aufrütteln, verstören und zu elementaren Erlebnissen werden.








